OKRO Instagram

Carlo Clopath


Industrie Design

Trin-Mulin, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2014

In den Arbeiten des jungen Bündner Industriedesigners spiegelt sich die Kargheit, die wilde, ursprüngliche Natur seiner Heimat wieder. Dem Wunsch, seine Objekte zu berühren, kann man kaum widerstehen; sie haben eine sinnliche, intensive Ausstrahlung. Carlo Clopath’s Objekte schaffen Atmosphäre.

Carlo Clopath, ist ein Schweizer Industrial Designer. 2014 wurde sein Schaffen mit dem Swiss Federal Design Award und dem Kulturförderpreis des Kantons Graubünden ausgezeichnet. Carlo Clopath kann seine Produkte unter anderem in Mailand, Wien, Eindhoven, Tokyo, in Kopenhagen im Designmuseum Danmark oder in der Villa Noailles in Hyères, Frankreich ausstellen.





Dimitri Bähler


Produkt Design

Biel, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2018

Seine Arbeit ist vielseitig, oft spontan, radikal und poetisch, immer verbunden mit einer umfangreichen angewandten Forschung. Von massenproduzierten Objekten bis hin zu Einzelstücken, über Installationen, Kontext, Produktionsprozess und Nutzung des Objekts beeinflussen seine Arbeit besonders stark.

Dimitri Bähler lebt und arbeitet in Biel. 2016 wurde Dimitri mehrfach ausgezeichnet, vor allem mit dem Grossen Preis der Interieur Biennale, und nimmt regelmässig an einer Vielzahl von Residenzen auf der ganzen Welt teil, wie dem EKWC, (NL) oder der CRA (JP). Heute arbeitet er mit verschiedenen schweizerischen und internationalen Labels an einer Vielzahl von Projekten zusammen. Seine Arbeiten sind Teil der Sammlung verschiedener Museen und Institutionen wie Grand Hornu, MUDAC Lausanne, Museum für Gestaltung Zürich, W* House, und Swiss Institute in New York.


Fabio Hendry


Industrie Design

Sedrun, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2018

Nach einer Lehre als Bauzeichner in Kunst- und Brückenbau holte Fabio Hendry die Matura nach und studierte Design in Reykjavik, Zürich und London. Hendry lebt und arbeitet in London. 2011 rief er mit dem Architekten Arthur Loretz in seiner Heimatgemeinde Sedrun die Stalla Libra ins Leben; ein Heustall für Kunstausstellungen, Konzerte und Lesungen. Mit seinem Brand „Hot Wire Extensions“ konzentriert sich Fabio auf die Erforschung von neuen Materialien und Herstellungsprozessen. Er will wissen, wo die Grenzen zwischen Handarbeit und industrieller Herstellung liegt. Für das Produktionsverfahren nutzen sie Nylonpulver, ein Abfallprodukt aus der 3D-Druckerei. Ihre Objekte oszillieren zwischen Einrichtungsgegenständen, Skulpturen und Installationen.

Grigo & Pajarola


Architekten

Chur, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2018

Sonja Grigo studierte nach ihrer Ausbildung zur Hochbauzeichnerin in Vaduz und Athen Architektur. Franco Pajarola absolvierte sein Studium zum Architekten in Vaduz und Barcelona nach einer Lehre als Maurer und einem Praktikum bei den Zürcher Architekten Käferstein und Meister. 2014 gründeten Grigo Pajarola ein gemeinsames Büro, das sie 2017 nach Chur verlegten. Ihre Arbeiten umfassen alle Bereiche: von planerischen Fragestellungen bis zur Umsetzung in die gebaute Substanz.


«Wir erkennen in unserer Arbeit die Faszination, sich mit dem was da ist auseinanderzusetzen, das Vorgefundene zu erkennen und diese Spuren mit Interesse zu verfolgen. Dabei betrachten wir das Handfeste, das Reale und das Gewöhnliche. Den leisen Tönen eines Ortes, den Dingen die wir erst auf den zweiten Blick erkennen, entspringen unsere ersten Ideen für eine Bauaufgabe.»

Isabell Gatzen


Produkt Design

Zürich, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2019

Ihre Arbeit basiert auf einer tiefen Wertschätzung der Benutzerfreundlichkeit. Von massenproduzierten Konsumgütern bis hin zu limitierten Auflagen kreiert sie Objekte, die ein Leben lang halten. Ihr Ziel ist es, Konventionen mit neuen Klassikern herauszufordern, die einfache, minimalistische Designs mit einer poetischen Erzählung verbinden.

Isabell Gatzen schloss 2005 mit einem Abschluss in Industriedesign an der Hochschule für Kunst und Design Zürich ab. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt und sie erhielt verschiedenste Preise und Auszeichnungen. Nachdem sie mit großen Global Playern der Unterhaltungselektronik wie Microsoft und HP sowie mit Sportswear-Marken wie Burton und Adidas in der Schweiz und den USA zusammengearbeitet hatte, gründete Gatzen ein eigenes Studio.

Isabell Gatzen, 1978 geboren, lebt und arbeitet in Zürich. 2010 gründet Isabell Gatzen ihr eigenes Design Studio in Zürich.

James Shaw


Industrie Design

London, GB
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2019

James Shaw ist ein Designer und Macher, der die materielle Landschaft in einer praktischen Umgebung erkundet. Er ist Absolvent des Programms Design Products des Royal College of Art und betreibt heute ein Studio in London, das an Projekten arbeitet, die die materiellen, systemischen und formalen Ansätze zur Schaffung von Objekten hinterfragen. Häufig betrachtet seine Arbeit die Ressourcen um uns herum und hinterfragt den Begriff Abfall, um neue schöne Materialien zu schaffen.

James hat international ausgestellt, unter anderem im Design Museum, The V&A, Boijmans van Beuningen Museum und MOMA. Zu den vergangenen Auszeichnungen gehören die Nominierung für den Design Museum Designs of the Year Award und der Gewinn des Arc Chair Design Award. Seine Arbeiten befinden sich unter anderem in den ständigen Sammlungen des MoMA, des Montreal Museum of Art und des Vitra Design Museum.

Jonas Noël Niedermann


Glasmacher

Castasegna, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2018

Der Bergeller Glasmacher Jonas Niedermann entdeckte seine Liebe zum Glas als Jugendlicher in Finnland. Nach seiner Ausbildung in der Glasfachschule Zwiesel in Deutschland bildete er sich in renommierten Werkstätten in Murano, Dänemark Deutschland, Österreich und den USA weiter. 2018 erhält Niedermann ein Stipendium in New York. In seinen Arbeiten hat sich der junge Glasmacher mit zunehmender technischer Perfektion von der reinen Funktionalität entfernt.

Julie Richoz


Produkt Design

Paris, Frankreich
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2020

Nach ihrem Abschluss an der ECAL, Ecole Cantonale d'Art de Lausanne, begann sie als Projektassistentin bei Pierre Charpin zu arbeiten.

Im Jahr 2012 richtete sie ihr Designstudio in Paris ein, wo sie mit Neugierde und Sensibilität die Entwicklung ihrer eigenen Sprache durch Objekte geniesst.Richoz hat den "Grand Prix" der Designparade 2012 in der Villa Noailles gewonnen. Sie war Designerin in Residenz in Sèvres, Cite de la céramique, sowie im CIRVA, dem internationalen Forschungszentrum für Kunst und Glas in Marseille, wo sie die Möglichkeit hatte, die Materialien und das dahinter stehende Savoir-faire zu erforschen.

Neben ihrer Galeriearbeit arbeitet sie mit Unternehmen wie Alessi, Artecnica, Louis Poulsen und seit kurzem auch Louis Vuitton zusammen. Im Jahr 2015 erhielt sie den Swiss Design Award, den führenden nationalen Designwettbewerb der Schweiz, der seit 1918 jährlich vom BAK (Bundesamt für Kultur) organisiert wird.

Laurin Schaub


Keramikmacher

Bern, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2017

Die Keramikarbeiten von Laurin Schaub oszillieren zwischen alltäglichem Gebrauch und der reinen Inszenierung des Objektes. Sie zeigen sich erst verspielt, um sich dann in einer grossen Ernsthaftigkeit zum Gebrauch anzubieten. Sie irritieren mit amorphen Formen und sind doch bis ins letzte Detail kultiviert. Die Oberflächen erinnern an geschliffenen Marmor, Granit oder Edelstein und zeigen, wie versiert der Keramikmacher aus Bern in den verschiedensten Techniken und der Handhabe seines Materials ist. Laurin Schaub arbeitet hauptsächlich mit Porzellan und Ton.

Er leitete über zwei Jahre die Produktion der Firma Linck Keramiks in Worblaufen. Und ist zudem Dozent an der Schule für Gestaltung in Bern. Sein Atelier betreibt er in Bern. 2016 wurde Laurin Schaubs Schaffen mit einer Nomination für den Swiss Design Award belohnt.

Marie Schumann


Textil Design

Zürich, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2019

Sie sieht Linien, denkt in Schichten und Bindungen, in Gewebe und Textil. Marie Schumann hat in Hamburg und Luzern Textil-Design studiert. Mittlerweile lebt die Weberin aus Rheinland-Pfalz in Zürich und pendelt zwischen ihrem Handwebstuhl zu Hause, wo sie Ideen erproben kann und den Textilwerkstätten mit High-Tech-Ausrüstung im Appenzeller Land und in Holland, wo sie ihre Entwürfe umsetzt.

Am Anfang von Marie Schumanns Arbeiten stehen Handzeichungen. Am Webstuhl werden daraus Wand - und Raumbilder. „Beim Weben kann ich immer handeln“, sagt sie. Das hat etwas Beruhigendes und gleichzeitig Faszinierendes. Denn es steckt immer auch sehr viel Experiment in ihrer Arbeit mit Schichten und Bindungen. Nie ist die Weberin ganz sicher, was aus ihren komplexen Farbkombinationen schliesslich an der Oberfläche durchschlägt. Marie Schumanns Stoffe, Wand- und Raumbilder erzählen von Durchlässigkeit und Dichte, von losen und engen Verbindungen, vom Spiel mit den Lichtern im festen Gewebe.

Meyer Staudt


Bildhauerin

Düsseldorf, D
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2018

Annika Staudt arbeitet als Bildhauerin, Restauratorin, Modellbauerin und Referentin. Sie ist Inhaberin der renomierten Bildhauerwerkstatt Friedrich Meyer in Düsseldorf. Nach dem Abitur liess sich Annika Staudt in dem Betrieb zur Steinbildhauerin ausbilden. Von 2008 bis 2014 leitete sie die Modellbauwerkstatt im Atelier Peter Zumthor in Haldenstein. Die gezeigten Arbeiten sind Entwürfe aus der Werkstatt Meyer Staudt.


Moritz Schmid


Produkt Design

Zurich, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2019

Nach einer Ausbildung zum Hochbauzeichner studierte Moritz Schmid an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel Produktdesign. Anschliessend arbeitete er vier Jahre lang als Designer und Projektleiter im Studio von Alfredo Häberli, bevor er 2008 sein eigenes Studio in Zürich gründete. Seither bewegt sich Moritz Schmid in verschiedenen gestalterischen Feldern – vom Möbel- und Produktdesign bis zur Ausstellungsgestaltung. Dabei realisiert er unter anderem Projekte für Unternehmen, Galerien und kulturelle Institutionen wie Atelier Pfister, Glassworks Edition, Glas Trösch, Kvadrat, Röthlisberger und das Museum für Gestaltung Zürich. Seine Arbeiten verbindet eine überraschende Kombination aus Präzision und Poesie, Selbstverständlichkeit und Tiefe sowie Funktionalität und Atmosphäre, wobei er den Nutzer niemals aus den Augen verliert.Einige seiner Arbeiten wurden mit Design-Preisen ausgezeichnet und sind Teil der Sammlung vom Museum für Gestaltung Zürich.

Othmar Prenner


Bildhauer und Künstler

Langtaufers, IT
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2019

Othmar hat das Tischlerhandwerk von Grund auf erlernt, später die Gewerbeschule für Bildhauerei besucht und danach ein Kunststudium absolviert. An der Kunst reizt ihn vor allem die Freiheit, an nichts gebunden zu sein, keine Konventionen zu beachten. Durch das Zusammenfliessen der künstlerischen Freiheit, der Handwerklichen Fähigkeit oder autodidaktischen Herangehensweise und der Beschaffenheit des Materials entstehen Oberflächen, Formen, Objekte und Gebrauchsgegenstände. Er fertigt in Eigenregie Werkzeuge und Maschinen an und im Verlaufe dieses Prozesses entwickeln sich automatisch seine handwerklichen Fertigkeiten, welche wiederum Inspirationsquellen für neue Arbeiten sind.

Der Rückzug in die Südtiroler Berge hat seine Arbeit sehr geprägt. Die Natur, die Landschaft, die Jahreszeiten, das Karge inspirieren ihn sehr und manchmal findet er einen Quadratmeter Wald spannender als ein ganzes Museum.

Plueer Smitt


Produkt Design

Zürich/Basel, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2015

Die beiden Schweizer Designer Dominic Plueer und Olivier Smitt spielen mit dem Vertrauten und dem Unbekannten. Sie unterlaufen mit ihren Arbeiten Vorurteile und Automatismen, die wir im Laufe der Zeit gegenüber Alltagsgegenständen entwickelt haben. Das führt zu überraschenden neuen Formen.
Plueer Smitts Stücke sind leise und fremd, Vergangenheit und Zukunft und sie erleben zudem eine Beseelung. „Das Produkt will erfahren und nicht bloss erkannt werden“, schreiben die beiden Designer über ihre Arbeiten. Und klar: „Material und Verarbeitung müssen stimmen, soll ein Produkt eine längere Existenz haben.“





Robert Wettstein


Produkt Design

Zurich, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2020

Robert Wettstein arbeitet in den Bereichen Produktdesign, Lichtdesign und Möbel. Seine Arbeiten haben einen Bezug zum Raum und beinhaltet viele künstlerische Techniken, wie Fotografie und Malerei.

Ausgebildet in Orthopädietechnik. Master of Advanced Studies (MAS) Design, Art & Inovation, 2009, Basel FHNW; Certificate of Advanced Studies (CAS), "Material und Kunsttechniken" 2018, Zürich ZHdK / SIK (Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft). Eigene Praxis und Werkstatt seit 1985. Strukturdesign gegründet 1986.

Seit 2002 Dozent und Mentor an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) Industrial Design, Trends & Identity, Interior Design Entwicklungsprogramm IKEA.

Veröffentlichungen von Robert A. Wettstein: "Gefühltes Design" (2009); "Der Landistuhl im Detail" (2020)

Sebastian Marbacher


Gestalter

Zurich, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2018

Zugewandt, reduziert, alltagstauglich – Sebastian Marbacher gestaltet Produkte, Möbel und Räume, die sozial verankert sind. Seine Objekte und Installationen, vorzugsweise aus natürlichen Materialien und stets von der Logik des Herstellungsprozesses geprägt, evozieren das Urbedürfnis des sich Setzens und Zusammenkommens. Ein aktuelles Projekt, das diese Haltung erneut aufgreift, ist die Möbelserie Extra-Ordinary, eine Zusammenarbeit mit Textildesignerin Mara Tschudi.

Der international tätige Gestalter realisiert Projekte für Unternehmen, Galerien, kulturelle und öffentliche Institutionen wie u.a. die Kunst Halle Sankt Gallen, Patrick Parrish Gallery, das Stadtmuseum Aarau, Theater Nordkraft, Depot Basel, Freitag und Scarto. Nach der Berufslehre zum Konstrukteur und dem Studium in Industriedesign an der ZHdK, machte sich Marbacher 2013 in Zürich mit dem Studio Sebastian Marbacher selbständig. 2017 wurde sein "basic chair" mit dem Swiss Design Award ausgezeichnet.

Serge Borgmann


Möbelmacher

Chur, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2016

Schöne Möbel sind das Ziel des Bündner Möbelmachers Serge Borgmann. Seine Arbeiten wirken schlicht und unaufdringlich. Indem Borgmann mit traditionellen Verarbeitungstechniken experimentiert, verleiht er ihnen zudem eine Prägung von verspieltem Trotz.

Hinter der Eleganz der Einfachheit von Borgmanns Einrichtungsgegenständen steht ein langwieriger, schöpferischer Prozess vom Entwurf bis zur Praxis. Für den gelernten Hochbauzeichner und Schreiner sind Möbel Ausdruck von Architektur aber auch Ausdruck einer Geisteshaltung. Eine wichtige Rolle spielen ihm die Eigenheiten von Ur-Materialien wie Holz und Leder. Bei der Anwendung dieser Materialien sucht er nach modernen Übersetzungen von traditionellen Verarbeitungstechniken.

Serge Borgmann, 1971 geboren, lebt und arbeitet in Chur. Bereits 2004 wurde er mit einem Förderpreis der Stiftung Bündner Kunsthandwerk ausgezeichnet.

Studio Surface Service


Textil Design

Zurich, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2019

Mal figurativ, mal abstrakt, immer im Flow. Ob dichtes Blütenmeer oder polychrome Farbfläche, Mara Tschudi gestaltet Kompositionen, die man flüssig nennen will. Mit ihren Prints und Patterns bespielt die Zürcherin Rucksäcke, Leggings, Fassaden, Interieurs, Zündholzschachteln und mehr. Zu ihren aktuellen Projekten zählt die Möbelserie Extra-Ordinary, eine Zusammenarbeit mit Produktgestalter Sebastian Marbacher. Tschudi, für die das Spiel mit Formen und Farben eine Liebesangelegenheit ist, arbeitet intuitiv und prozessorientiert sowie für namhafte Kunden wie u.a. Odlo, Schiesser, The North Face und Eastpak.

Nach Abschluss des Textildesignstudiums an der HSLU 2009 arbeitete Tschudi in der Modebranche und für Designagenturen im In- und Ausland. 2016 machte sie sich mit ihrem Designbüro Studio Surface Service selbständig.

Studio Porto


Industrie Design

Zürich, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2019

STUDIO PORTO ist eine Agentur für Industriedesign, die innovative Ideen und Lösungen für Unternehmen und kulturelle Einrichtungen anbietet. Für Kristian Marjanovic und René Odermatt steht ganzheitliches Denken an erster Stelle. Sie sind nicht nur damit zufrieden, ein Produkt zu entwerfen, das von außen schön ist, sondern auch bestrebt, technisch einwandfrei zu funktionieren. Durch die Tätigkeit sowohl im Bereich der Auftragsarbeit für Kunden als auch in der Verfolgung eigener Projekte sind sie in der Lage, ihre Erfahrungen aus beiden Bereichen zu einem einzigartigen Kompetenzpool zusammenzuführen. Dies ist einer der Gründe, warum sie mit talentierten Menschen zusammenarbeiten, um hervorragende und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.

Tim Teven


Produkt Design

Eindhoven, NL
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2019

Tim Teven ist ein holländischer Designer, der 2018 an der Design Academy Eindhoven seinen Abschluss erlangte. Ein technischer und materialorientierter Designansatz zusammen mit einer praktischen Arbeitsweise ermöglicht es ihm, auf experimentelle Weise zu spielen und zu kreieren. In vielen seiner Arbeiten wird der Produktionsprozess als Werkzeug für das Design und als Leitfaden für die Gestaltung des Endergebnisses und der Funktion des Objekts verwendet. Der unkonventionelle Umgang mit Materialien, um den Herstellungsprozess neu zu überdenken, erlaubt es ihm, überraschende Techniken zu finden, die dann in ein funktionales und dennoch interessantes Objekt umgesetzt werden können. Teven arbeitet in seinem 2018 gegründeten Designstudio in Eindhoven, in dem alle Objekte mit industrieller Handwerkskunst von Hand gefertigt werden.

Tschudi und Marbacher


Textil Design und Gestalter

Zürich, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2019

100% Mara Tschudi, 100% Sebastian Marbacher: Die erste Kollaboration der Textildesignerin und des Gestalters ist eine Fusion von Kernanliegen und Kompetenzen, von Funktion und Ästhetik. Dank der angewandten Aufgabenteilung und der Regel «Keine Kompromisse» entstand eine vierteilige Möbelserie, die zwei Herangehensweisen und Handschriften vereint. Marbachers Formensprache evoziert das Urbedürfnis des sich Setzens, Zusammenkommens und Arrangierens. Ganz in der Manier von Tschudis Designbüro Studio Surface Service sind die collagierten Oberflächen ein Spiel mit Formen und Farben, das den Boden- und Wandobjekten ihre reizolle Haptik verleiht.

Aus Überzeugung setzen Tschudi und Marbacher unprätentiöse, natürliche Materialien ein – namentlich Holzfaserplatten und eingefärbtes Papier –, weil sie in ihrer Arbeit bewusst das Kostbare im Alltäglichen thematisieren. Extra-Ordinary wurde in Zürich in aufwendiger Handarbeit hergestellt.



Ueli Frischknecht


Schreiner und Entwerfer

Thal, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2016

Ueli Frischknecht ist Entwerfer und Handwerker. Er konzipiert und fertigt Dinge und gestaltet Räume. Oft in verschiedenen Rollen, als Schreiner, Zimmermann oder Architekt und Designer und oft in Zusammenarbeit mit Architekten, Designern und Kunsthandwerkern. Es entstehen Möbel auf Mass und Prototypen für Kleinserien. Aber auch Ausstellungen, Räume zum Wohnen, zum Arbeiten oder zum Feiern. Ueli Frischknecht lebt und arbeitet in St.Gallen.

Wettbewerb 1. Preis Wanderbühne, Festarchitektur AR*AI 500 Jahre Jubiläum
2011 Auszeichnungen bei Handwerk und Form, Werkraum Bregenzerwald 2012, 2015

Portrait: Jürg Zürcher, Fotograf



Yuiko Shigeta


Architektin

Osaka, JP
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2017

Ein tiefes Verständnis der Materialität bildet die Grundlage für Yuiko Shigeta's Arbeit. Während einige Werke eine Antwort auf die Spezifität kultureller Kontexte beinhalten, folgen andere einfach der Art des gegebenen Materials. Zu letzteren gehört die Holzsschale für OKRO. Die meisten Arbeiten sind das Ergebnis von Shigeta's eigenen handwerklichen Fertigkeiten.

Shigeta studierte in Kyoto 2003-2008 Kunst und zog in die Niederlande, um dort Design an der Design Academy Eindhoven 2012-2017 zu studieren. Nach der Ausbildung in Eindhoven brachte sie ihre Bewunderung für die Architektur für ein Jahr ins Atelier Peter Zumthor in Haldenstein. Gegenwärtig arbeitet sie mit dem Studio Anne Holtrop in Bahrain zusammen, als Leiterin der Modellwerkstatt.

Zumbühl Birsfelder


Weber und Textil Designer

Felsberg | Bern, CH
Zusammenarbeit mit OKRO seit 2016

Die Kunst des Unperfekten

Seit bald 20 Jahren stehen der Textildesigner Hugo Zumbühl und der Kunsthandwerker Peter Birsfelder in einer Symbiose und schaffen aus den unterschiedlichsten Ausgangsstoffen Teppiche. Ihre unersättliche künstlerische Neugier gilt der Struktur von Materialien. Papier, Jutesäcke, Militärdecken, Stoffresten, Fahrradschläuche, Kamelhaar und Schafwolle haben die beiden schon verwoben und miteinander kombiniert. In der Einfachheit und dem Ursprünglichen liegt der Kern ihres Schaffens. Transparenz bei der Produktion, Nachhaltigkeit bei der Materialwahl und ein sinnvolles soziales Engagement bei der Herstellung ihrer in der Schweiz von Hand gewobenen Teppiche sind für Birsfelder und Zumbühl grundlegend. Ihre Arbeiten wollen mit Hand und Fuss ertastet werden.

Zumbühl und Birsfelder wurden in der Schweiz und in Deutschland mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Design-Preis Schweiz.